Monthly Review – Januar 2016

Man glaubt es kaum. Schon ist der Januar vorbei. Obwohl der Januar mein Geburtstagsmonat is, mag ich ihn nicht besonders. Für mich ist er der unsicherste Monat im Jahr. In sonst keinem anderen, zweifle ich an so vielen Dinge, habe Ideen, verwerfe alte. Jahr für Jahr habe ich immer ein bisschen Anlaufschwierigkeiten zu Beginn des Jahres. 
So war es mir dieses Jahr gar nicht mal so unrecht, dass der Januar dank der Prüfungsvorbereitung nur so an mir vorbei gezogen ist. Angesichts dessen, dass ich morgen schon die erste Prüfung in diesem Semester schreibe, hätte der Januar wohl doch noch etwas länger sein können.. Nun aber zu meinem Rückblick.
GELESEN:
Ich kann es selbst nicht mehr hören – Skripte über Skripte über Skripte. Nächste Woche ist alles vorbei und ich kann es einfach kaum noch erwarten, all meine Unterlagen für ein paar Wochen ganz weit weg zu räumen.
ANGESCHAUT:
Für Fernsehen blieb oft keine Zeit. Aber trotz der Lernerei habe ich mir es nicht nehmen lassen „Making a Murderer“ in nur 3 Tagen durchzusuchten. Ich will gar nicht viel dazu sagen. Falls euch Kriminal- und Justizserien gefallen, dann schaut unbedingt mal rein. Die von Netflix produzierte Serie hat mich umgehauen und sehr zum Nachdenken angeregt.
GLÜCKLICH ÜBER: 
Einen tollen Tag in Straßburg zu Beginn des Monats und über meinen 21. Geburtstag, den mir meine liebsten Freundinnen und meine Familie mal wieder unvergesslich gemacht haben. Danke, dass es euch gibt.  
Außerdem haben mein Liebster und ich endlich unseren ersten Urlaub in diesem Jahr gebucht. Und in nicht mal mehr drei Wochen ist es schon so weit. Vorfreude pur!
TRAURIG ÜBER:
Scheinbar immer größer werdendes Konkurrenzdenken in meiner Umgebung. Fehlendes Verständnis gegenüber Herzenmenschen kann ich einfach nicht nachvollziehen und machen mich sehr traurig.
VERNASCHT:
Oh wei. Während meinen endlosen Schreibtisch-Sessions habe ich so einiges an Süßkram und Junk Food verdrückt.
Not good. Mein Körper hat es mir schon mit vielen Kopfschmerzen und Ausschlag gedankt. Juhu. 
GEKLICKT:
Ich liebe die Vlogs der Michalaks. Wenn ihr Vlogs generell mögt, dann empfehle ich euch dringend mal vorbeizuhuschen. 
Außerdem habe ich vor allem den letzten Text der lieben Luise mal wieder verschlungen. Sie bringt es einfach auf den Punkt. Immer und immer wieder. Und ist eine große Inspiration für mich.
GEKAUFT:
Für ausgiebige Shoppingtage blieb im Januar leider keine Zeit. Dafür liegt ca. zwei Meter von mir entfernt eine riesige Asos-Bestellung! Nächtlichem Online Shopping sei Dank!

Out of my comfort zone – Au Pair

Ich bin sicher, es gibt Menschen, die sind zufrieden mit sich selbst, ihrer Umgebung und ihrem Horizont. Sie streben nicht nach mehr und sehnen sich nicht nach der Ferne. Zu dieser Sorte Mensch gehöre ich wohl von Grund auf nicht. Trotzdem bin ich das ein Stück weit auch. Zumindest bin ich an einem glücklichen Punkt in meinem Leben, an dem ich mich zwar noch lange nicht angekommen fühle, aber der für das Hier und Jetzt perfekt zu sein scheint. 
An diesem Punkt war ich schon einmal. Bis zu dem Tag an dem mich meine Jugendliebe nach einigen Jahren verlassen hat. Ohne ein Wort, ohne eine Entschuldigung. Es folgten Wochen und Monate der Ablenkung, Trauer und Einsamkeit. Bis ich mich dazu entschloss auszubrechen und entschied wegzugehen. 
Im Nachhinein war das wahrscheinlich die Beste Entscheidung meines Lebens.
An diesem Tag fing ich an nach Möglichkeiten zu suchen. Einige Monate später wohnte ich bei einer amerikanischen Familie und war fortan die Nanny ihrer Kinder.
Kinder? Finde ich schon immer süß und irgendwann werde ich sicher auch eigene haben. 
Aber ich gehörte nie zu der Sorte Mädchen, die schon immer Kindergärtnerin, Grundschullehrerin oder Hebamme werden wollte. Auch aufs Babysitten war ich nie scharf.
Warum um Gottes Willen, bist du dann Au Pair geworden, fragt ihr euch?
Die Antwort war. Konfrontation – Raus aus dem gewohnten Umfeld. Raus aus meiner Comfort Zone, wie man es heute so schön sagt. 
Ab sofort war es meine Aufgabe, 6 Mal am Tag ein Baby zu wickeln, die Ersatzmama zu spielen und einen Haushalt zu managen. Ich kann euch sagen, Tag 1 bis 7 waren furchtbar. Aber ich glaube, wir Menschen sind dazu gemacht, uns schnell an neue Situationen zu gewöhnen und an Ihnen zu wachsen.
Ich bin gewachsen. Sehr viel sogar. Nach wenigen Wochen war ich die Löwin, die ihre Schützlinge verteidigt und über sie wacht. 
Umgeben von nur fremden Menschen, die eine andere Sprache sprechen, furchtbare Essensgewohnheiten haben und auch sonst so anders sind, habe ich mich selbst kennengelernt. 
Ich bin der Meinung, Menschen können nur zu der besten Version ihrer selbst werden, wenn sie sich von außen, von einer anderen Umgebung (und das muss nicht mal ein anderer Kontinent sein) selbst reflektieren und beobachten. 
Würde ich es wieder tun? Trotz schier unbesiegbaren Hürden? 
Die Antwort ist: Ja. Jederzeit. Vielleicht sogar genau deshalb.
Deshalb habe ich mir zur Aufgabe gemacht, meine Mitmenschen zu ermutigen fortzugehen. Wegzulaufen. Um am Ende bei sich selbst anzukommen.
Seid ihr schon mal aus eurer Comfort Zone ausgebrochen? Und würdet ihr es wieder tun?
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen..

Winterwonderland

Na endlich! Als wohl letzte deutsche Stadt hat auch
Stuttgart am Wochenende der Winter erreicht. 
Hatten wir vor Weihnachten noch
Temperaturen, die an der 20 Grad Marke kratzten, ist es jetzt ganz schön kalt.
Aber der Winter ist einfach so viel schöner, wenn die Landschaft in Puderzucker
gehüllt ist.
Deshalb haben wir das vergangene Wochenende für einen
ausgiebigen Schneespaziergang genutzt. Dank meines kuscheligen Oversize
Pullover in der Größe „Riesig“ bin ich für die kalten Temperaturen gerüstet.
Für mich ist er ein absoluter Allrounder.
Ob lässig und entspannt zur Lederlegging oder Jeans oder mit kurzem Kleidchen und Overknees – ich würde ihn
momentan am liebsten täglich tragen. Zudem mag ich es nach meiner OP im
Dezember nach wie vor etwas lockerer.
Nach langer Zeit habe ich außerdem mal wieder zu meiner
weißen Fake-Fur-Jacke gegriffen. Diese besitze ich tatsächlich schon seit ich
14 bin und jedes Jahr, wenn die Temperaturen sinken, krame ich sie wieder
hervor. Sie macht einfach jedes Outfit etwas besonderer.
Details
Oversize
Pullover – H&M (im SALE!), ähnlich hier 
Lederhose – ASOS
Jacke – H&M (alt), ähnlich hier oder hier
Tasche – BCBGMAXAZRIA, ähnlich hier
Boots – alt, ähnlich hier
Lips – Manhattan
Nails – Sally Hansen

Zu welchem Kleidungsstück greift ihr jeden Winter? Lasst es
mich gerne in den Kommentaren wissen!

7 Tipps für effektives Lernen

Ihr Lieben, 
nach langer Zeit melde ich mich mal wieder auf dem
Blog. Krankheit und die Prüfungsvorbereitung haben mich ausgebremst, daher gab
es hier über den Jahreswechsel eine kleine Pause.
Wie gesagt befinde ich mich in der heißen Phase vor
den Prüfungen und dieses mal bin ich im Vergleich zum letzten Semester sogar
gut in der Zeit! 
Wie ich das geschafft habe? Ich habe mich an diese
7 Tipps gehalten, die mir dieses mal das Lernen leichter und effektiver gemacht
habe.
Natürlich garantiere ich hier nicht, dass sie auch
euch helfen. Trotzdem möchte ich sie mit euch teilen! Los gehts!
Lass dich nicht ablenken! 
Nur mal kurz durch den Instagram Feed scrollen, die Mails checken oder
Nägel lackieren? Das geht auch ganz schnell und du willst nichts verpassen?
Vielleicht – aber das lenkt dich ab und bringt dich aus deinem Rhythmus.
Wie das funktioniert findest du unter Punkt 5.
Viel trinken!
In der
Prüfungsphase befindet man sich viel zu wenig an der frischen Luft, sitzt meist
in der gleichen Position am Schreibtisch und bewegt sich kaum. Daher ist es
umso wichtiger, dass du viel trinkst. Und zwar am besten Wasser oder ungesüßten
Tee. Und mal kurz die Fenster aufreißen schadet übrigens auch nicht.
Halte dich an deinen Lernplan!
Für mich
ist lernen ohne einen Lernplan mittlerweile unvorstellbar. Schreibe dir also
genau auf, was du noch alles zu tun hast und teile es dir gut ein. Außerdem
bist du viel motivierter, wenn du dein Tagesziel geschafft hast. Ich mache mir
zusätzlich immer kleine Kästchen hinter meine Ziele, die ich dann abhaken kann.
Ist es nicht ein tolles Gefühl, zu sehen, was man schon alles geschafft hat?
Belohne dich!
Gönn dir was! Lernen
fällt so viel leichter, wenn deine Lieblingsschoki neben dir liegt! Bei mir gibt’s
nach jeder Lerneinheit einen Peanut Butter Cup. Aber bitte nicht bis dir
schlecht wird! J
Gönn dir Pausen!
Hiermit ist
nicht gemeint, dass du alle fünf Minuten aufstehen und gaaaanz wichtige Dinge
erledigen sollst. Trotzdem ist es wichtig, dass du deinem Kopf ein paar Minuten
Ruhe gönnst. Jetzt kannst du gerne die neusten Snapchatstories anschauen. Denn
wenn du sieht, dass du ja eigentlich gar nichts verpasst hast, dann ist die
Zeit in der du auf Social Media und andere Ablenkungen verzichtest gar nicht
mehr so lange.
Ich stelle
mir meistens meinen Alarm auf 60 Minuten und gönne mir eine Pause.
Halte deinen Arbeitsplatz sauber!
Wie oft
habe ich schon mein Zimmer ausgemistet, umgestellt und geputzt, wenn ich doch
eigentlich lernen sollte. Um dieses Mal gar nicht erst in Versuchung zu kommen,
halte ich mein Zimmer und vor allem meinen Arbeitsplatz stets sauber. Das lenkt
nicht ab.
Raus aus dem Bett!
Dieser
Punkt fällt mir immer am schwersten. Aber die bittere Wahrheit ist, dass ich in
meinem Bett lange nicht so effektiv bin, wie am Schreibtisch. Also Popo hoch! J
Und? Das
ist doch gar nicht mal so schwer oder?
Trotzdem
hat sich mein Lernverhalten um etwa 100 % verbessert, seit ich diese wenigen
Dinge beachte.
Ich hoffe, euch hilft der ein oder andere Punkt auch für die kommende Lernphase und ich drücke euch fest die Daumen, dass ihr sie erfolgreich meistert.
Mein Kalender ist von kikki.k – die To-Do Listen sind von Tkmaxx.

Monthly Review – December

Und so schnell ist das Jahr vorbei. Byebye 2015 – Hello 2016!
Ich wünsche euch ein glückliches und gesundes Neues Jahr und hoffe ihr seid gut gestartet!
Auch wenn wir seit heute Januar haben, will ich euch meinen Rückblick aus dem Dezember nicht vorenthalten.
Los gehts..

GELESEN:
Ganz ehrlich? Trotz längerem Krankenhausaufenthalt hab ich kein einziges Mal in ein Buch geschaut. Mir war einfach nicht danach. Dafür habe ich nach Weihnachten mit der Prüfungsvorbereitung angefangen. Hallo Skripte!

ANGESCHAUT:
Zur Ablenkung durfte es immer mal wieder Gossip Girl sein. Ansonsten ist hier nicht viel los mit Fernsehen. Ab und zu einen Tatort. Und Wintersport.

GLÜCKLICH ÜBER: 
Ehrliche Freunde. Mit denen man auch durch schlechte Zeiten geht. Die Weihnachtspause und viel Zeit mit der Familie.
Und vor allem über den Überraschungsbesuch meiner nicht in Deutschland lebenden besten Freundin! 
TRAURIG ÜBER:
Nicht sehr viel. Momentan bin ich rundum glücklich. Aber ich wünschte, einige meiner Mitmenschen hätten mehr Optimismus.
VERNASCHT:
Der Dezember stand unter dem Motto „Schlemmerei“. Nach über einer Woche (entschuldige) Krankenhausfraß habe ich die Feiertage so richtig ausgekostet.
Calories don´t exist in December, right?! 🙂
GEKLICKT:
Momentan gibt es für mich eigentlich nichts besseres, als Lina Mallons twentysomething Kolumnen. Für mich eine der vielfältigsten deutschen Bloggerinnen.

GEKAUFT:
Vor allem Weihnachtsgeschenke.
Einen kuscheligen hellgrauen Rollkragenpullover bei H&M. Und definitiv zu viel Produkte bei Sephora in Straßburg.
Achja, und endlich mein neues iPhone!

Ich hoffe ihr hattet einen aufregenden Dezember!