Ein Nachmittag auf der Magnolia Plantation

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Heute möchte ich euch mitnehmen auf eine der schönsten Plantagen der Südstaaten. Vor allem in North und South Carolina, Georgia, Louisiana und Mississippi sind die berühmten Plantagen, auf denen früher vor allem Reis und Baumwolle angebaut wurden, ein wahrer Touristenmagnet. Noch heute sind die Plantagen meist in Privatbesitz. Oft bestehen sie aus wunderschönen alten Herrenhäusern, herrlichen Gärten und sattgrünen Sümpfen.

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Geld sparen in den Miromar Outlets

Ihr Lieben,
auf Instagram habe ich einige schöne Erlebnisse während unseres Urlaubs in Florida bereits mit euch geteilt. Für mich ist dieser Ort mittlerweile ein zweites Zuhause, denn schon seit einigen Jahren verbringe ich hier mit meiner Familie den Sommer. Neben endlosen weißen Sandstränden, großartigem Essen und dem beständigen Wetter sind auch unsere Shoppingtouren immer ein großes Highlight.

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Palma Food Guide

Heute widme ich mich mal einem Thema, über das ich zwar Stunden reden könnte, dem aber nur Bilder wie diese gerecht werden können. Es geht um Essen. Genauer gesagt um meine liebsten Food Hot Spots in Palma de Mallorca. Los gehts!

Ombu.
Diese Tapasbar war direkt unter unserem Airbnb Appartement am Plaza de la Reina. Morgens lockte sie uns mit frisch gebrühtem Kaffee und köstlichsten Croissants und Serrano-Sandwichs. 
Am Abend saßen wir stundenlang neben brennendem Feuer und Klavierspieler bei dem ein oder anderen Glas Rioja. Im Ombu werden typisch spanische und ausgefallene Tapas serviert. Wir entschieden uns für scharfe Chicken Wings, frische Oliven und Tomatenbrot. 
Das Ombu herrscht für mich die allerschönste Atmosphäre. Absolute Empfehlung!
Das Ombu ist am Plaza de la Reina 5, im Herzen Palmas.
 13%
Vor unserer Reise hatten mein Liebster und ich uns fest vorgenommen, jeden Tag ein anderes Restaurant zu testen. Was soll ich sagen?! In acht Tagen besuchten wir diese versteckte Tapasbar ganze vier Mal und hatten immer noch nicht genug. Zur Mittagszeit und am Abend bekommt man hier die besten Tapasmenüs zu einem unschlagbaren Preis. Zu unserer Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass wir jedes Mal etwas anderes ausprobiert haben. Und jedes Mal waren wir begeistert. Für mich die beste Entdeckung und das beste Essen der Insel.
Das 13% findet ihr in der Calle San Felix 13 mitten in Palma.

Na Caragola in Sant Elm

Hier muss ich ein kleines bisschen schummeln.
Denn das Na Caragola liegt gar nicht in Palma sondern im kleinen Fischerort Sant Elm an der Westküste Mallorcas. Vorbei an Port d´Andratx und wunderbar duftenden Pinienwäldern gelangt man an dieses verschlafene Örtchen. Im Winter – und der März gehört auf Mallorca noch dazu – ist hier nichts los. Die wenigen Menschen treffen sich hier im einzigen Restaurant des Örtchens, das zu dieser Jahreszeit geöffnet hat. Im Na Caragola gibt es keine fancy Tapas, dafür leckerste Pizza mit Meeresfrüchten und hausgemachte, frische Paella. 
Das Highlight ist hier aber der Blick auf den perfektesten Sonnenuntergang, den wir auf der Insel gesehen haben.
Um zum Na Caragola zu gelangen müsst ihr auf die Avenida Jaume 23 im Küstenörtchen Sant Elm.

Warum Mallorca sich lohnt..

Fast zwei Jahrzehnte war Mallorca einer der wenigen Orte der Welt, die mich absolut nicht anziehen. Auch ich gehörte zu den Menschen, die Mallorca auf ihre Partymeile reduzieren, obwohl sie noch nie dort gewesen sind. „Was? Du gehst nach Mallorca? Ballermann? Also mich reizt das ja mal so gar nicht.“ Stimmt, der Ballermann reizt mich auch kein bisschen, aber Mallorca ist so viel mehr also das! Warum ich mich diesen Frühling in die Insel verliebt habe, erzähle ich euch heute. 
Dazu muss ich sagen, dass ich bereits 2013 zwei Wochen auf der Insel verbrachte. Allerdings in der heißen Sommerzeit, in der sie fast aus allen Nähten platzt. Trotzdem habe ich den gewissen Charme, das Flair, die Atmosphäre, die die Insel versprüht schon damals aufgesaugt und wollte unbedingt noch einmal zurück kommen.
So geschehen letzte Woche. Ganz spontan haben mein Liebster und ich vor wenigen Wochen, mitten in der Prüfungszeit in der Uni entschieden, einen kleinen Urlaub einzulegen. Nicht so weit weg sollte es sein, dennoch ein paar Grad wärmer wie im nasskalten Deutschland. 
Schnell erinnerte ich mich an Palma. Eine Stadt, die im Sommer 2013 einen ganz besonderen Eindruck bei mir hinterlassen hatte. Gesagt, getan. Fix einen Flug und ein Airbnb Appartement gebucht und los gings.
Als wir letzte Woche in unserer Bleibe ankamen, trauten wir unseren Augen nicht. Eine wunderschöne kleine Wohnung, mit direktem Blick auf die Kathedrale. Zwei Stockwerke unter uns eine Tapasbar, die morgens mit Kaffee und Croissants und abends mit köstlichsten Oliven und Rotwein lockte. 
Ich könnte hier jetzt ein Tagebuch der ganzen Woche verfassen, das aber nie dem gerecht werden würde, welche Gefühle ich für diese Insel in der letzten Woche entwickelt habe. Daher gibt es jetzt kurz und knapp 10 Gründe, warum sich Mallorca im Frühling so viel mehr lohnt, als im Sommer!
1. Die Unterkunft. Hier sind im Frühling die reinsten Schnäppchen zu ergattern. Es ist wirklich ein Witz, was man im Februar für sehr gehobene Kategorien zahlt. Da ist zuhause bleiben fast schon teurer. 
2. Das Erkunden. Nicht nur, dass die Mietwägen zu dieser Jahreszeit unheimlich günstig sind. Es gibt keinen Stau, keine mit Reisebussen verstopften Straßen zu Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkten.
3. Die Menschen. Die Spanier sind einfach unheimlich nett und sicherlich außerhalb der Hauptsaison um einiges entspannter. 
4. Der Kuss. Nachts einen Kuss auf dem Plaza Major, ohne einen einzigen Menschen um dich herum. Das gibts hier im August nicht.
5. Die Deutschen. Mein liebstes Thema. Tennissocken in Sandalen und eine Digitalkamera um den Hals? Sieht man hier nur vereinzelt. Im August hingegen hört man hier kaum eine andere Sprache als Deutsch.
6. Das Essen. Für mich das Größte. Für sehr wenig Geld bekommt man hier in Palma die leckersten Tapasmenüs serviert. Oliven und Brot gibt es immer umsonst. Ich habe wahrscheinlich noch nie so unfassbar gut gegessen wie in der letzten Woche.
7. Das Shopping. Nicht selten hatten wir Läden ganz für uns alleine. Hier wird wirklich jeder fündig. Entweder in den vielen spanischen Boutiquen in den kleinen Gassen oder im wohl schönsten und größten Zara der Welt auf dem Passeig del Born, der in Spanien um einiges günstiger ist, als in Deutschland.
8. Der Strand. Klar, Badewetter hatten wir mit unseren 20 Grad natürlich nicht. Aber es kann auch ganz romantisch sein, zu zweit an einem Strand spazieren zu gehen. 
9. Die Vielfalt. Von Palma aus ist fast jede andere Stadt auf der Insel in weniger als einer Stunde zu erreichen. Von Bergdörfern, über Touristenhochburgen, bis zu uralten Städtchen im Landesinneren hat Mallorca alles zu bieten. Mir hat das Städtchen Soller am Fuße des Tramuntana Gebirge am besten gefallen. 
10. Die Auszeit. Ich muss sagen, dass ich selten aus einem Urlaub so entspannt zurück gekommen bin. All die oben genannten Punkte sind nämlich noch viel schöner, wenn es in Deutschland schneit, hagelt oder regnet.
Ihr merkt, ich bin in dieses schöne Fleckchen Erde Hals über Kopf verliebt. 
Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich die kurze Anreise mit dem Flugzeug. Ich bin mir sicher, dass es nicht sehr lang dauern wird, bis wir wieder zurück kommen. 

Und nun würde ich gerne von euch wissen, ob ihr schon mal auf Mallorca ward und wenn ja, was hat euch dort am besten gefallen? 
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

Out of my comfort zone – Au Pair

Ich bin sicher, es gibt Menschen, die sind zufrieden mit sich selbst, ihrer Umgebung und ihrem Horizont. Sie streben nicht nach mehr und sehnen sich nicht nach der Ferne. Zu dieser Sorte Mensch gehöre ich wohl von Grund auf nicht. Trotzdem bin ich das ein Stück weit auch. Zumindest bin ich an einem glücklichen Punkt in meinem Leben, an dem ich mich zwar noch lange nicht angekommen fühle, aber der für das Hier und Jetzt perfekt zu sein scheint. 
An diesem Punkt war ich schon einmal. Bis zu dem Tag an dem mich meine Jugendliebe nach einigen Jahren verlassen hat. Ohne ein Wort, ohne eine Entschuldigung. Es folgten Wochen und Monate der Ablenkung, Trauer und Einsamkeit. Bis ich mich dazu entschloss auszubrechen und entschied wegzugehen. 
Im Nachhinein war das wahrscheinlich die Beste Entscheidung meines Lebens.
An diesem Tag fing ich an nach Möglichkeiten zu suchen. Einige Monate später wohnte ich bei einer amerikanischen Familie und war fortan die Nanny ihrer Kinder.
Kinder? Finde ich schon immer süß und irgendwann werde ich sicher auch eigene haben. 
Aber ich gehörte nie zu der Sorte Mädchen, die schon immer Kindergärtnerin, Grundschullehrerin oder Hebamme werden wollte. Auch aufs Babysitten war ich nie scharf.
Warum um Gottes Willen, bist du dann Au Pair geworden, fragt ihr euch?
Die Antwort war. Konfrontation – Raus aus dem gewohnten Umfeld. Raus aus meiner Comfort Zone, wie man es heute so schön sagt. 
Ab sofort war es meine Aufgabe, 6 Mal am Tag ein Baby zu wickeln, die Ersatzmama zu spielen und einen Haushalt zu managen. Ich kann euch sagen, Tag 1 bis 7 waren furchtbar. Aber ich glaube, wir Menschen sind dazu gemacht, uns schnell an neue Situationen zu gewöhnen und an Ihnen zu wachsen.
Ich bin gewachsen. Sehr viel sogar. Nach wenigen Wochen war ich die Löwin, die ihre Schützlinge verteidigt und über sie wacht. 
Umgeben von nur fremden Menschen, die eine andere Sprache sprechen, furchtbare Essensgewohnheiten haben und auch sonst so anders sind, habe ich mich selbst kennengelernt. 
Ich bin der Meinung, Menschen können nur zu der besten Version ihrer selbst werden, wenn sie sich von außen, von einer anderen Umgebung (und das muss nicht mal ein anderer Kontinent sein) selbst reflektieren und beobachten. 
Würde ich es wieder tun? Trotz schier unbesiegbaren Hürden? 
Die Antwort ist: Ja. Jederzeit. Vielleicht sogar genau deshalb.
Deshalb habe ich mir zur Aufgabe gemacht, meine Mitmenschen zu ermutigen fortzugehen. Wegzulaufen. Um am Ende bei sich selbst anzukommen.
Seid ihr schon mal aus eurer Comfort Zone ausgebrochen? Und würdet ihr es wieder tun?
Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen..